Bastion

Ein Zirkel aus Wasser: das neue „Schwanencarree“ entsteht im Sinne eines nachhaltigen, CO2 neutralen und nutzungsdurchmischten innerstädtischen Wohnquartiers mit Wasser- und Naturraumbezug.

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  1. Die neue Verkehrsführung der westlichen Haroldstraße ermöglicht ein Zusammenführen der beiden Seenflächen von Spee`scher Graben und Schwanenspiegel. Die zusammenhängenden Wasserflächen treten im Stadtbild stärker in Erscheinung.
  2. Aufenthaltsbereiche am Wasser erhöhen den innerstädtischen Freizeitwert des Quartiers.
  3. Die Wasserflächen sind für temporäre und dauerhafte künstlerische Interventionen angelegt und bilden zusammen mit den angrenzenden Kulturinstitutionen im Blaugrünen Ring einen wichtigen Anzugsort der Kunst im öffentlichen Raum
  4. Ökologische Renaturierungsmaßnahmen am Wasser entlang und der Uferzonen führen zur Erhöhung von Biodiversität und Artenvielfalt. Gleichzeitig bietet die Erweiterung des Bastionsparks nach Westen eine vergrößerte Frischluftschneise und dadurch eine Verbesserung des Stadtklimas.
  5. Das neue „Schwanencarree“ entsteht im Sinne eines nachhaltigen, CO2 neutralen und nutzungsdurchmischtem innerstädtischen Wohnquartier mit Wasser- und Naturraumbezug.

DIE BASTION

Versteckt und fragmentiert liegen die Freiräume Schwanenspiegel und Spee‘schergraben bisher im Stadtraum. Durch die neue Verkehrsführung der westlichen Haroldstraße und die Reduktion der bisherigen Trasse zur Straßenbahnlinie können nun endlich diese beiden Seenflächen oberirdisch wieder miteinander verbunden werden. Die zusammenhängenden Wasserflächen sind sowohl für temporäre als auch dauerhafte künstlerische Interventionen spannend und bilden zusammen mit den angrenzenden Kulturinstitutionen im Blaugrünen Ring einen wichtigen Anzugsort der Kunst. Als neuralgischer Punkt wird ebenso der Vorplatz des Ministeriums für Wirtschaft, Innnovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW angesehen, der nicht nur den Anschluss an die beliebte Apollowiese herstellt, sondern auch eine Verortung und Sichtbarmachung des kontinuierlichen Ideenflusses als Innovationsquelle in Düsseldorf ermöglicht. Es wird zudem eine Erweiterung des „Bastionsparks“ nach Westen zum Rheinufer und nach Süden in das neu entstehende Stadtquartier Schwanencarée vorgeschlagen. Hier verbindet sich das Nutzungsdurchmischte Wohnquartier und der Blaugrüne Ring. Es entstehen markante Hochpunkte, die sich durch innovative und nachhaltige Bauweise in Holz-Beton-Hybrid Systemen auszeichnen und aufgrund ihrer Lage einen Wasser- und Grünraumbezug aufweisen. Das ehemalige Gelände des Polizeipräsidiums erfährt somit eine nachhaltige Aufwertung und wird in das städtische Gesamtkonzept integriert.